Lateinamerika Mischung

ab 9.00 CHF

Der Alleskönner mit Spezialisierung auf das Schweizer Traditionsgetränk Café Crème.
Eine lateinamerikanische Arabica-Komposition höchster Ansprüche mit nachhaltigen Guatemaltekischen und Kolumbianischen Wurzeln.

Geschmack Haselnuss, Mandel, würzig, mittlerer Körper

Röstung mittlere Röstung

geeignet für Café Crème und Espresso

Herkunft Guatemala / Kolumbien

Farm Finca Agromasnou / Finca Insula

1000 g
250 g
nein, Bohnen
Espresso
Bialetti
Filter & Cold Brew
Auswahl zurücksetzen

Wir rösten unsere Kaffees wöchentlich frisch. Zwei bis drei Wochen nach dem Rösten ist der Kaffee ausgegast und bereit zur Zubereitung. Wir versenden täglich an Wochentagen (exkl. Feiertage).

Herkunft

Land

Guatemala / Kolumbien

Produzent

Carlos Olivero / Juan David Hernandez

Region

Villa Canales / Quindio

Farm

Finca Agromasnou / Finca Insula

Varietät

Catuai, Caturra, Bourbon, Arabica / Castillo, Arabica

Verarbeitung

gewaschen / gewaschen

Anbauhöhe

1400-1500 / 1500-1600 m ü.M.

Geschmack

Haselnuss, Mandel, würzig, mittlerer Körper

Zertifikate

Bio / Rainforest Alliance, Colombian Spirit

Röstung

mittlere Röstung

Geschichte Guatemala Finca Agromasnou

Seit 1991 bewirtschaftet Don Carlos Olivero die Kaffeefarm «Agromasnou» nach rigorosen biologischen Standards, wofür die Farm auch mit dem Bio-Label zertifiziert ist. Die nährstoffreichen vulkanischen Böden, die Anbauhöhe von rund 1’500 m.ü.M, Temperaturen zwischen 15 und 26 Grad Celsius, kontante jährliche Niederschlagsmengen von etwa 2.500mm und nicht zuletzt der von den Inga-Bäumen gewährte Schatten bieten den Kaffeepflanzen optimale Bedingungen. Die Nassaufbereitung und die Handverlesung gewährleisten zudem einen sehr hohen Qualitätsstandard, wobei wenig Defekte den Kaffeegeschmack verfälschen und die Tasse mit einem klaren, unverfälschten Geschmacksprofil besticht

Café Crème – das Schweizer Traditionsgetränk

Das aus der Schweiz stammende und in der Schweizer Gastronomie meist georderte Kaffeegetränk, der Café Crème, sorgt nicht nur unter den Gastronomen, sondern auch bei den Endkonsumenten für Diskussionsstoff. Steht das «Crème» im Namen für den mitgelieferten, abportionierten Kaffeerahm? Tatsächlich verweist das Wort auf die leckere Crema auf dem Kaffee, welche im Unterschied zum traditionellen Filterkaffee durch Druck im Brühprozess erzeugt wird. In den 80er Jahren, als die ersten Vollautomaten den Markt eroberten, trank man in der Schweiz vornehmlich Filterkaffee. Die sirupartige, stark konzentrierte und aus Italien stammende Geschmacksexplosion, der Espresso, war für den Durchschnittsschweizer doch eine Nummer zu stark. Dennoch wollte er die Crema im Vergleich zum herkömmlichen Filterkaffee nicht missen, wodurch der Café Crème als Mittelweg zwischen Espresso und Filterkaffee geboren wurde.

Die Zubereitung eines hochwertigen Café Crème ist leider alles andere als einfach und stellt hohe Anforderungen an Bohne und Mensch, was entsprechend auch dazu geführt hat, dass man sich in der Schweizer Gastronomie einen bitteren, wässrigen Café Crème fast schon gewohnt ist.

Der Brühprozess für einen Café Crème ist per se die bitterere Version im Vergleich zum Espresso, wobei viermal mehr Wasser durch die gleiche Menge Kaffeepulver gepresst wird. Im herkömmlichen Fall führt dies zu einer Überextraktion, was mit einer dunkel gerösteten Bohne zu dem allseits bekannten bitteren Geschmackserlebnis führt.

Bei einer solchen Überextraktion werden zu viele Bitterstoffe aus der Kaffeebohne gelöst. Um trotzdem zu einem harmonischen, richtig gebrühten Café Crème zu gelangen, benötigt man die richtige Bohne hierzu. Sie sollte an sich weniger Bitterstoffe und dafür mehr Süsse und Säure beinhalten, sowie etwas heller geröstet werden. Um dieser Herausforderung und dem Stellenwert des Café Crème in der Schweiz gerecht zu werden, haben wir hierfür unsere Blum-Mischung «Der Diplomat» entwickelt. Mit dieser Mischung ist hoffentlich das missverstandene, abportionierte «Kafirähmli» zur Kompensation der Bitterkeit des Getränkes nicht mehr nötig.

Geschichte Kolumbien Finca Insula

Die 40 Hektar grosse Farm «Finca Insula» in den Bergen Kolumbiens wird bereits seit über mehr als 15 Jahren vom Besitzer Juan David Hernandez und dem Farmadministrator Jose Vicente geführt. Sie ist angeschlossen an die Organisation «Colombian Spirit», welche ausgewählte Kaffeefarmen Zugang zum westlichen Markt verschafft. Durch eindeutige Rückverfolgbarkeit des Kaffees können somit nachhaltige Geschäftsbeziehungen zwischen Rösterei und Farm aufgebaut werden. Colombian Spirit fungiert darüber hinaus einerseits als Zentrum für die Ausbildung von vielen Spezialitätenfarmen, welche der Welt ihren grossartigen Kaffee zeigen möchten, jedoch nicht über die entsprechenden Ressourcen verfügen. Andererseits stellt sie auch ein Qualitätskontrollorgan dar, da die Kaffees vor dem Export jeweils getestet (cupping) werden. 

Nebst dieser wirtschaftlich sinnvollen Zusammenarbeit mit Colombian Spirit ist für die Finca Insula die hohe Biodiversität charakteristisch. Bananen, Avocados, Guaven und zahlreiche einheimische Bäume werden von Juan David Hernandez und Jose Vicente umsorgt. Dies sorgt nicht nur für ein Nebeneinkommen für die Farm, sondern sichert auch die Artenvielfalt und die nachhaltige Sicherung der Lebensgrundlage durch ökologische Landnutzung und sozial verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln. Dafür wurde der Farm zurecht das Rainforest Alliance Zertifikat ausgestellt.

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