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Mike Kohler

Kaffee degustieren und gemeinsam dein Kaffeekonzept erarbeiten!

Kaffee degustieren: Mit diesen Tricks geht’s ganz einfach!

Dass Wein je nach Herkunft, Traubensorte und Jahrgang ganz unterschiedlich schmeckt, dürfte den meisten klar sein. Dass dies aber bei Kaffee genauso der Fall ist, ist schon deutlich weniger Menschen bekannt. Der Geschmack kann von schokoladig, nussig zu fruchtig mit Zitronen- oder Beerengeschmack variieren. Aber auch Bitterkeit, Säure oder Röstaromen können eine Tasse Kaffee prägen. Die fachlich korrekte Kaffeedegustation ist aufwendig. Mit ein paar einfachen Tricks geht es aber auch ganz unkompliziert. Professionelles Kaffeedegustieren ist aufwendig. So braucht es unter anderem einen Raum von 40 Quadratmetern, eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius, eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 65 Prozent und mindestens 15 Prüfer, die erst noch geschult sein sollten. Ein Aufwand, der vermutlich nur sehr selten betrieben wird. Wie also degustieren Kaffeeprofis, wenn es unkompliziert gehen soll? Viele machen das wie folgt: 

Kaffee degustieren – Schritt für Schritt Anleitung

  • 60 g Kaffee auf einen Liter Wasser
  • Röstfarbe des Kaffees mittel bis dunkel
  • Grober Mahlgrad des Kaffees
  • Am besten gefiltertes Wasser 
  • Wasser bis zu ca. 95 °C aufwärmen
  • Kaffeepulver in die Frenchpresskanne geben und bis zur Hälfte mit Wasser aufgiessen
  • Zwei Minuten ziehen lassen
  • Umrühren und Aroma analysieren
  • Mit Wasser ganz auffüllen und noch einmal zwei Minuten ziehen lassen
  • Kaffee degustieren

Für das eigentliche Kaffeedegustieren nimmt man eine kleine Portion Kaffee mit dem Löffel (Cupping Spoon) in den Mund und schlürft diesen über den Löffel in den Gaumen. Auf diese Weise wird die Flüssigkeit auf der Zungenoberfläche verteilt, was dazu führt, dass die Geschmäcke und Aromen besser erkannt werden können.

Tipps und Tricks zur Schnellanalyse!

Natürlich ist es nicht immer möglich, einen solchen Aufwand zu betreiben. Erst recht nicht, wenn man einen Kaffee in der Gastronomie oder einem Café bestellt hat. Dort halte ich mich an folgende Vorgaben:

  • Im Normalfall bestelle ich einen Espresso. Wenn ich diesen erhalte, begutachte ich als Erstes die Crema. Die Farbe der Crema verrät, ob der Espresso zu kalt gebrüht wurde, ob er verbrannt ist oder ob der Espresso schon zu lange stand.
  • Eine perfekte Crema hat eine schöne braune Note, optimal wäre es, wenn die Crema marmoriert wäre oder Tigerstreifen hätte.
  • Wenn die Crema analysiert ist, wird der Espresso getrunken. Aufgrund dieser Degustation analysiere ich den Espresso.
  • Ein guter Espresso hat für mich einen vollen Körper und schöne Eigenaromen. Der Kaffee sollte deshalb nach Möglichkeit nicht zu dunkel geröstet sein.
  • Nach der ersten Grobeinschätzung versuche ich, die Nuancen des Espressos zu erkennen. Ob er zum Beispiel Frucht- oder Schokoladenoten beinhaltet. Es ist oft erstaunlich, welche unterschiedlichen Aromen in Top-Kaffees zu entdecken sind!
  • Und für alle, die sich immer fragen, ob das Glas Wasser, das oft zu einem Espresso serviert wird, vor oder nach dem Espresso getrunken wird? Hier die Antwort – natürlich vor dem Espresso! Zumindest dann, wenn der Espresso top ist. Schliesslich möchte man das gute Aroma möglichst lange im Mund behalten und dieses nicht mit Wasser sofort wieder runterspülen.

Wichtig noch zum Schluss: Wer Kaffeedegustieren will, der soll dies in jedem Fall immer ohne Zucker, Rahm oder Milch tun. Der Kaffee soll schwarz degustiert werden. Wer die Degustation dann abgeschlossen hat, darf den Kaffee schliesslich so trinken, wie er es am liebsten hat. Ob jetzt Zucker, Rahm oder Milch in den Espresso kommt, ist die alleinige Entscheidung des Kaffeegeniessers