Espresso zubereiten mit einer Kaffeewaage bzw. Espressowaage? Hier zeigen wir dir wie es geht und was die Vorteile einer Kaffeewaage mit Timer sind!

Im letzten Video bei den Einstellungen der Mühle haben wir festgestellt, Mahlgrad und Dosierungen aufeinander abzustimmen ist nicht ganz so einfach. Woran das liegt und wie wir das beseitigen können, da kommt die Kaffeewaage ins Spiel und das schauen wir uns jetzt an.

Zwei Mengen mit der Espressowaage kontrollieren: Kaffee- und Wassermenge

Bei der Extraktion haben wir zwei Mengen die wir nicht so richtig kontrollieren können ohne eine Kaffeewaage. Die erste Menge ist die Pulvermenge, dort haben wir nur wie die Zeit an der Mühle die wir einstellen, und die schwankt, ist nicht immer gleich und ist vom Mahlgrad abhängig. Die zweite Menge ist unsere Wassermenge, auch die können wir nicht richtig messen, manchmal sehen wir die Volumenbecher die wir zum Messen nehmen, dort ist das Problem dass das Kaffeevolumen mal größer mal kleiner ist, abhängig von der Frische, abhängig von der Crema. Und auch dort können wir das Problem lösen wenn wir einfach eine Waage darunter stellen.

Was sollte eine gute Espressowaage können?

Wir starten hier mit einer Kaffeewaage, wichtig die sollte relativ genau sein es sollte eine Feinwaage sein die auf einen Zehntel Gramm genau messen kann. Heute nehmen wir ein einfaches Rezept: wir nehmen 18 Gramm Pulver,wir nehmen 45 Gramm Wasser und wir schauen, dass das so in 25 Sekunden durch läuft.

Wie das mit der Kaffeewaage funktioniert schauen wir uns jetzt an.

Dazu nehmen wir einen Behälter oder Becher wo wir nachher das Kaffeepulver rein mahlen können, wir

  • tarieren die Waage
  • holen uns als erstes die 18 Gramm Kaffeepulver. ich mache das jeweils mit einem Löffel, das heißt wenn ich zu viel drin haben solange herauslöffeln bis ich am richtigen Punkt 18g bin.
  • Jetzt haben wir die Dosierung und schnappen uns den Siebträger.
  • Wir machen also nochmal das gleiche wie bei der normalen Extraktion, nur nehmen wir jetzt den Becher und geben das Pulver so in unseren Siebträger.
  • Verteilen das ganze wieder und tampen…
  • und geht jetzt an die Kaffeemaschine. Hier auch wieder, wir messen dieses Mal die Menge an Wasser in der Tasse für unser Rezept, heute 45 Gramm Wasser oder Espresso in der Tasse.
  • Wir stellen die Tassen auf die Waage, tarrieren und dann starten wir die Extraktion wieder mit dem Timer.

Ich schaue auf die Zeit und wir hatten jetzt nur 20 Sekunden, haben aber genau 45 Gramm in der Tasse, das heißt wir stoppen wenn wir die Menge erreicht haben. Was wir jetzt machen, jetzt müssen wir nur noch einen Parameter einstellen, nämlich den Mahlgrad. Wir wollen von 20 irgendwo auf 25 Sekunden und stellen unsere Kaffeemühle ein bisschen feiner und machen alles nochmals bis wir am gleichen Punkt wieder angelangt sind.

 

Fazit der Espressowaage

Wenn wir also eine Kaffeewaage verwenden, bringen wir Konstanz in die Extraktion und das Ergebnis schmeckt besser, es wird reproduzierbarer, mit der Waage benötigen wir jetzt ein bisschen mehr Zeit aber meistens zu hause ist das nicht so wichtig, da hat man die paar Sekunden mehr die das Abwiegen benötigt und für jeden Kaffee für jeden Espresso können wir ein Rezept verwenden. Aber die Mühle, wir haben sie im letzten Video gehört, die hat ein bisschen ihre eigenen Schwierigkeiten oder bringt eigene Tücken mit sich und wie wir das lösen können, wenn wir jede Portion einzeln vermahlen, das so genannte Single Dosing machen . Wir sind grosse Fans davon und wir zeigen euch im nächsten Video weshalb das so ist.

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